Dienstag, 15. November 2011

Adams Erbe - Astrid Rosenfeld

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon)

Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieses Debüt, und davon, dass es nur einer Begegnung bedarf, um unser Leben für immer zu verändern. 
 
Damit ich ein Buch unbefangen lesen kann, lese ich im Vorfeld keine Rezensionen zum Buch (weder positive noch negative). "Adams Erbe" ist der Debut Roman der 34 jährigen Astrid Rosenfeld und das Buch bekommt bei Amazon durchweg postive Besprechungen. Da ich mit Diogenes Bücher (habe ich im Vergleich zu anderen Verlagen häufiger abgebrochen). Auch dieses Buch habe ich nach 157 Seiten ieder in die Bücherei zurück gebracht. 

Ich habe das Buch abgebrochen, da mich das Buch einfach nur gelangweilt hat. Inhaltlich und sprachlich war das Buch einfach nur mau. Daher kann ich es einfach nicht verstehen, dass das Buch so gut besprochen wurde.

Sonntag, 13. November 2011

Schmoltke ALL INCLUSIVE - Raymund Krauleidis


Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon)
Urlaub ist wie Arbeit – nur mit Sonnenbrand

Herr Schmoltke gewinnt bei einem Preisausschreiben der „Buchhalter-Rundschau” eine Reise nach Griechenland. Mutti ist auf Kur, und so muss der leidgeprüfte »Lieblingskollege« mit. Klar, dass auch im Urlaub der BlackBerry stets aktiviert und der Mitarbeiter rund um die Uhr erreichbar sein muss. Es gilt also nicht nur, dem Pauschalreisewahnsinn zu entkommen, sondern auch vom Strand aus den Büroalltag zu bewältigen.

Eine Warnung am Anfang: Leser die mit Trivialliteratur nichts anfangen können, sollten dieses Buch nicht lesen, da ihnen der Inhalt sehr flach vorkommen wird. Da ich aber "Schmoltke & Ich" schon sehr lustig fand (man merkt, dass der Autor Schwabe ist) musste ich auch "Scmoltke All Inclusive" lesen bzw. verschlingen.

In "Schmoltke all inclusive" kommt es zu einem Wiedersehen mit unserem erbsenzählenden Buchhalter und ich.. Schmoltke gewinnt eine Reise und darf eine zweite Person mitnehmen. Aus Mangel an Freunden nimmt er den namenslosen Erzähler mit. Damit der Erzähler immer erreichbar ist, bekommt er ein Blackberry mit in den Urlaub. Auf der Fahrt zum Flughafen kauft dieser sich eine Badehose (die er auch prompt vergisst). Sein Taxifahrer fliegt ihm nach (Kundenservice) und quartiert sich mit im Zimmer ein (das sie sich fort an zu dritt teilen). Nun kann der Urlaub beginnen....

Fazit:

Auch wenn die Kritiken bei Amazon zum Teil sehr schlecht sind (3 ein Sterne Bewertungen) muss ich gestehen, dass mir das Buch außer ordentlich gut gefallen hat. Ich wurde in der U Bahn mehr als einmal befremdlich angeschaut, da ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte. 

Wo bleibt das nächste Schmoltke Buch? 

Leser die gerne lustige (und sinnfreie) Bücher lesen, werden dieses Buch lieben, denn Urlaub ist wie Arbeit nur mit Sonnenbrand! 

Samstag, 12. November 2011

Meine Vorbestellungsliste

Adiga, AravindLetzter Mann im Turm11.11.2011BuchZentralbibliothek
Ahern, CeceliaEin Moment fürs LebenBuchDegerloch
Arnaldur IndridasonAbgründeBuchDegerloch
Bender, AimeeDie besondere Traurigkeit v...BuchZentralbibliothek
Carlotto, MassimoBanditenliebeBuchZentralbibliothek
Eco, UmbertoDer Friedhof in Prag BuchDegerloch
Ernestam, MariaDer geheime BriefBuchZentralbibliothek
Eugenides, JeffreyDie LiebeshandlungBuchZentralbibliothek
Fishman, ZoeSonnengruß für RegentageBuchZentralbibliothek
Fitz, Jan-UweEntschuldigen Sie meine StörungBuchZentralbibliothek
Harding, PaulTinkersBuchZentralbibliothek
Jonasson, JonasDer Hundertjährige, der aus d...BuchMöhringen
Kagawa, JulieSommernachtBuchZentralbibliothek
Kagawa, JulieWinternachtBuchZentralbibliothek
Karl, Michaela"Noch ein Martini und ich lieg...BuchZentralbibliothek
Moers, WalterDas Labyrinth der träumenden BücherBuchZentralbibliothek
Niven, JohnGott BewahreBuchBotnang
Park, KarolinStilettoholicBuchZentralbibliothek
Patterson, JamesDas 9. UrteilBuchBotnang
Rath, HansWas will man mehrBuchZentralbibliothek
Ruge, EugenIn Zeiten des abnehmenden LichtsBuchZentralbibliothek
Schirach, Ferdina...Der Fall Collini [ET 09 / 11]BuchZentralbibliothek
Sem-Sandberg, Ste...Die Elenden von LódzBuchZentralbibliothek
Shakespeare, Nich...Die ErbschaftBuchZentralbibliothek

Donnerstag, 10. November 2011

Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt - Dora Heldt

Kurzbeschreibung 

Gibt es etwas Schlimmeres, als den 50. Geburtstag in einem spießigen Lokal mit der ganzen Familie feiern zu müssen, Geschäftskollegen des Mannes und Nachbarn inklusive? Wenn man dazu auch noch Stimmungsschwankungen hat und ab und zu wie ein Bollerofen glüht? Doris (49) sucht ihr Heil in der Flucht: Dem gefürchteten Datum will sie lieber mit ihren ehemaligen Schulfreundinnen Katja (49) und Anke (48) die Stirn bieten - bei einem Wellness-Wochenende an der Ostsee, mit allem Pipapo.
Früher, zu Schulzeiten, waren die Erwartungen der drei ans Leben hoch. Aber wer gibt schon gerne zu, dass nicht alles wunschgemäß gelaufen ist? Hot Stones, Hamam, Pediküre helfen, die Dinge (vorerst) weiterhin zu beschönigen. Bis die Bombe bei Erdbeeren und Champagner platzt ...

Da mir das letzte Buch von Dora Heldt (Kein Wort zu Papa) überhaupt nicht gefallen hat, war ich doch etwas skeptisch, ob ich das Buch lesen sollte oder nicht. Altersmäßig bin ich von der 50 noch ein bisschen entfernt (aber auch das kommt schneller als mir lieb und recht ist). Dann habe ich mit dem Lesen des Buches begonnen und ruck zuck war es ausgelesen.

Anfangs lernen wir Anke Kerner kennen, Anke findet (neben all den Rechnungen) die Einladung zum 50. Geburtstag von ihrer ehemaligen Doris vor. Doris Mann organisierte hinter deren Rücken eine Geburtstagsfeier. Als Doris davon Wind bekommt, organisiert sie ihre eigene Feier. Dazu lädt sie ihre alte Schulfreundinnen Anke und Katja in ein Spahotel ein. Ihrem Mann hinterlässt sie nur eine kurze Notiz. 

Was Doris zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt, der Kontakt zu allen fand nur sehr sporadisch statt, ist das die anderen beiden (auch sie) dunklen Flecken in ihrer Vergangenheit haben. Katja arbeitete lange als Fernsehmoderatorin bis eine Affäre sie zu Fall brachte. Anke liess sich mit dem falschen Mann ein und muss nun dessen Schulden arbeiten. Doris selber wollte Grafik studieren und endete als frustrierte Hausfrau und Mutter. 

Anfangs werden die Probleme unter den Teppich gekehrt. Doch nach und nach kommen sich die Frau wieder näher und die Probleme kommen auf den Tisch und werden besprochen.

Der Schreibstil ist, genau wie bei den Büchern zuvor, leicht geschrieben. Ist man mal in der Handlung des Buches eingetaucht, kann man es kaum noch aus den Händen legen.

Was mich an dem Buch gestört hat, waren die dauernden Wiederhlungen (was das Alter betrifft,  Doris Alkoholkonsum...). Das Ende kam für mich zu abrupt, trotz aller Kritikpunkte bekommt das Buch 3 von 5 Sternen.

Fazit:

Eingefleischte Dora Heldt Fans werden auch dieses Buch lieben und es in kürzester Zeit verschlingen!


  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423248572
  • ISBN-13: 978-3423248570

Schmoltke & Ich - Raymund Krauleidis

Kurzbeschreibung (Quelle: Amazon/ 10.11.2011)

Kollegen sind auch nur Menschen. Bis auf Schmoltke ...
Willkommen im Büroalltag. Wer kennt sie nicht, die endlosen Weiten der Sinnlosigkeit und die tiefen Abgründe der Inkompetenz. Am besten überlebt man Schmoltkes Kleinkariertheit mit etwas Anarchie – und einer großen Portion Humor. Davon gibt es reichlich, sei es im Kampf um die letzten Käselaugenbrötchen oder gegen wild wuchernde Birkenfeigen, beim Date mit der langmähnigen Chefsekretärin oder bei der Strafversetzung ins Callcenter, wo man es mit der ungeliebten Spezies namens "Kunde" zu tun bekommt. "Die beste Satire entsteht, wenn Insider nur genau hinsehen", sagt Oliver Uschmann. 

Laut Cover handelt es sich bei Schmoltke & Ich um einen Büroroman. Für mich war es kein Roman (ein Roman ist für mich eine durchgängige Geschichte), im Buch geht es um, mehr oder wenige, Alltagsgeschichten.
Die Handlung wird aus der Ich (namensloser) Perspektive erzählt. Der Erzähler arbeitet in einer großen Firma, sein Lieblingsfeind heiß Schmoltke und ist Buchhalter. Da der Erzähler nicht viel zu tun spielt er seinen Kollegen Streiche oder tritt E-Mail Ketten los. Dabei glänzt er mit Respektlosigkeit. 


Wer dieses Buch liest sollte sich im Klaren sein, das dies Trvialliteratur ist und nicht ernst zu nehmen ist. Wer dies beachtet wird dieses Buch genauso lustig finden wie ich. Allerdings sollte man das Buch nicht öffentlichen Verkehrsmitteln lesen,da man sonst befremdliche Blicke ernten kann.

Fazit:

Meiner Tochter, die gerade Eragon liest, war es total peinlich, dass ich in der U-Bahn laut los lachte. Ich kann das Buch daher nur weiter empfehlen (und das Buch bekommt daher 4 von 5 Punkten)

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (2. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453407504
  • ISBN-13: 978-3453407503

Dienstag, 8. November 2011

Lesefrust

Nach zwei abgebrochenen Büchern habe ich mal wieder ein tolles Buch aus dem SuB ausgegraben, zu dem es auch eine Rezi geben wird. Ich lese gerade das neue Buch von Dora Heldt. Auch wenn es ein klassischer Frauenroman ist gefällt er mir (bisher)recht gut.

Das letzte Buch der Autorin hat mir überhaupt nicht gefallen (und die schnarchnasige Verfilmung des ZDFs hat es auch nicht besser gemacht - ganz im Gegenteil!) Morgen oder übermorgen mehr dazu.

Mittwoch, 2. November 2011

Die Todesbotschaft- Sabine Kornbichler

Kurzbeschreibung

Ein junger Mann verunglückt mit seinem Auto. Eine Frau stürzt bei einer Bergwanderung in die Tiefe. Eine andere kommt um, als sie einen Einbrecher überrascht. Auf den ersten Blick handelt es sich um Unfälle ohne erkennbaren Zusammenhang. Doch Finja, deren Schwester unter den Toten ist, macht eine erschreckende Entdeckung – und gerät ins Visier von Menschen, denen Geld und Macht über alles geht …

Über den Autor

Sabine Kornbichler, 1957 in Wiesbaden geboren, wuchs an der Nordsee auf. Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Hamburg arbeitete sie mehrere Jahre als Beraterin in einer Frankfurter PR-Agentur. Sabine Kornbichler ist verheiratet und lebt und arbeitet heute als Autorin in München. Gleich ihr erster Roman, "Klaras Haus", war ein großer Erfolg, dem viele weitere folgten. Mehr über die Autorin unter: www.sabine-kornbichler.de
Sabine Kornbichler habe ich vor ein paar Jahren für mich entdeckt und seitdem lese ich alle neuen Bücher von ihr (und wurde bisher auch noch nie enttäuscht). Doch mit "die Todesbotschaft" wurde ich nicht richtig warm aber woran liegt es?
Finja Benthien, Malerin, bekommt eines Tages einen Anruf von Richard, der von ihr eine Wand bemalt haben möchte. Doch bevor sie diesen Auftrag erfüllen kann, bekommt sie von ihrer Schwester einen panischen Anruf. Amelies Schwiegermutter und Schwager kommen bei einem Autounfall ums Leben. Doch bei  diesen "Unfällen" bleibt es nicht. Ihre Freundin Kerstin stirbt bei einem Wanderausflug. Nach deren Beerdigung findet sie einen Brief unter den Scheibenwischern, der Inhalt kündigt den Tod Amelies, Finjas Halbschwester, an. Finjas Vater beschwört Finja nicht zur Polizei zu gehen (seine Detektei würde diese Vorfälle selber aufklären). Es kommt wie es kommen muss, Finjas Schwester wird brutal ermordet. Finja und Adrian stellen unbequeme Fragen. In was ist die renomierte Detektei verwickelt? 

Parallel dazu wird die Geschichte von Gesa erzählt (in kursiver Schrift) erzählt, über ca. 150 Seiten haben mich gefragt, wer diese Gesa (die Patientin in einer PLK ist) ist. Ab Seite 150 erfährt der Leser mehr über die familären Strukturen der Familie Benthien.
Schafft Finja es die wahren Schuldigen ausfindig zu machen? Wie sind Eva-Maria (sie agiert teilweise sehr auffällig ) und Richard Stahmer in die Handlung verwoben und wem kann Finja noch vertrauen?
Fazit:
Dieses Buch objektiv zu bewerten fällt mir richtig schwer. Thematisch fand ich es nicht scglecht. Die Vorstellung das man alles Normalbürger nirgends (Lauschangriff in Kirchen, in Sprechzimmern von Ärzten...) mehr sicher ängstigt mich schon. An der Umsetzung ( konstanter Spannungsbogen) hapert es ziemlich. Des Weiteren finde ich nicht so toll, wenn das Ende abrupt kommt (als müsste sich die Autorin vorgenommen wie 430 Seiten zu schreiben und auf Seite 428 muss der Täter/in gefasst werden) und mich ziemlich unbefriedigt zurück lässt. Von mir bekommt das Buch daher 2 von 5 Sternen.


  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (4. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426652269
  • ISBN-13: 978-3426652268